Rückblick auf das eBF Festival: Wie findet man in der Ära der KI-Übersetzungen die Balance zwischen Einsparungen und Qualität?

30. 6. 2026

Das eBF Festival in Ostrava, das größte mitteleuropäische Event für Einkauf und e-Procurement, liegt erfolgreich hinter uns. Unser Team, bestehend aus den Sales Managern Petra Kunovská, Barbora Smýkalová und Matěj Machala, verbrachte zusammen mit unserem CEO Ivo Vedra drei intensive Tage im Industrie-Ambiente des ehemaligen Eisenwerkes von Dolní Vítkovice. In einer lockeren Festivalatmosphäre unterhielten wir uns mit Dutzenden von Beschaffungsspezialisten und Entscheidungsträgern. Aufgrund des ständigen Trubels an unserem Stand hatten wir zwar keine Zeit für die Vorträge, aber die wichtigsten Trends haben wir aus erster Hand mitbekommen – direkt in den Networking-Bereichen und Gesprächen mit den Besuchern.

Das Thema, das auf dem diesjährigen eBF absolut allgegenwärtig war, war KI (Künstliche Intelligenz) und ihr Einfluss auf Effizienz und Kosteneinsparungen. Für den Einkauf ist dies ein riesiges Thema, das sich auf viele Bereiche auswirkt.

Aus den Gesprächen an unserem Stand haben wir einige entscheidende Erkenntnisse mitgenommen, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Hier sind die wichtigsten Trends und unsere Antworten auf die Fragen, die Ihnen offenbar am meisten unter den Nägeln brennen.

Mythos vs. Realität: Reicht KI heute für Unternehmensübersetzungen aus?

In Ostrava hörten wir oft die Aussage: „Wir nutzen im Unternehmen für Übersetzungen frei verfügbare KI-Tools und jemand korrigiert das dann schnell intern. Das reicht uns, für uns stehen die geringstmöglichen Kosten im Vordergrund.“ Ein Manager definierte den Idealzustand überspitzt so: „Wir wollen die Übersetzung sofort, kostenlos und mit Qualitätszertifikat.“

Diesen Druck auf das Budget können wir absolut nachvollziehen. Übersetzungen stehen in vielen Unternehmen eher im Hintergrund. Man muss jedoch differenzieren:

  • Wann KI ausreicht: Wenn Sie eine interne, schnelle Übersetzung benötigen, um den Sinn eines Textes zu erfassen, leistet eine KI mit dem richtigen Prompt gute Arbeit bei minimalen Kosten.
  • Wann KI ein Risiko ist: Sobald es um repräsentative Materialien, technische Handbücher, Verträge oder Export-Websites geht, kann sich blindes Vertrauen in KI ohne fachliche Kontrolle böse rächen.

Wie entsteht eine hochwertige Übersetzung?

Das Festival hat gezeigt, dass viele Menschen den Übersetzungsprozess unterschätzen und sich nicht vorstellen können, was alles dahintersteckt. Unser Ziel ist es nicht, gegen KI anzukämpfen, sondern unseren Kunden zu zeigen, wie sie diese sicher und effizient nutzen können.

Wenn Ihr Unternehmen nach echten Einsparungen sucht, helfen wir Ihnen gerne bei der Einrichtung der Prozesse:

    • Einführung einer eigenen Übersetzungs-Engine: Wir beraten Sie bei allem, was Sie für interne Übersetzungen benötigen, damit Ihre Daten sicher sind und nicht unkontrolliert ins Internet gelangen.
    • Erstellung einer spezialisierten maschinellen Übersetzung (MÜ): Auf Basis einer längerfristigen Zusammenarbeit können wir ein Übersetzungsmodell trainieren, das den Kontext Ihrer spezifischen Branche und Ihrer Unternehmensterminologie tiefgreifend versteht.
    • MTPE (Machine Translation Post-Editing): Die Kombination aus der Geschwindigkeit der Maschine und der Expertise eines menschlichen Korrektors, der den Text zu einem Bruchteil der Kosten einer herkömmlichen Humanübersetzung absolut fehlerfrei optimiert.

Live-Test auf dem eBF: Wie hat unser KI-Dolmetschen abgeschnitten?

Direkt vor Ort haben wir das KI-Dolmetschen in der Praxis getestet und in Echtzeit auf die Probe gestellt. Das Ergebnis? Es hat bestätigt, was wir unseren Kunden sagen. Wenn der Sprecher ruhig redet und gut artikuliert, hält die Künstliche Intelligenz perfekt mit, und die Qualität des gedolmetschten Beitrags ist auf einem guten Niveau. Sobald aber die Technik versagt, der Ton schlecht ist oder mehrere Sprecher durcheinanderreden, fängt die KI an, Unsinn zu generieren. Der menschliche Faktor und die Kontrolle sind also nach wie vor unersetzlich.

Befindet sich die Übersetzungsbranche im Niedergang? Im Gegenteil, wir passen uns an!

Einige Besucher waren überrascht, wie dynamisch sich unsere Branche wandelt und wie schnell wir uns anpassen können. Die Übersetzungsbranche stirbt nicht, die Rollen ändern sich lediglich. Übersetzer werden zu Technologieberatern und Editoren.

Der Beschaffungsmarkt ist im Umbruch und wir sind bereit, uns mit ihm zu verändern. Wenn Sie es nicht geschafft haben, bei uns am Stand vorbeizuschauen oder überhaupt nicht in Ostrava waren, ist das kein Problem. Unsere Türen stehen Ihnen jederzeit offen.

Überlegen Sie in Ihrem Unternehmen gerade, wie Sie Übersetzungen organisieren und dabei Ihr Budget schonen können, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen? Melden Sie sich bei uns. Wir besprechen gerne maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Unternehmen.