Änderungen im tschechischen Dolmetscherregister deren Auswirkungen auf Geschäftsabläufe

11. 2. 2026

Der Januar 2026 brachte eine grundlegende Änderung im Bereich des Gerichtsdolmetschens und der Gerichtsübersetzungen in der Tschechischen Republik mit sich. Mit dem Ende der Übergangsfristen, die im neuen Gesetz über Gerichtsdolmetscher und Gerichtsübersetzer vorgesehen waren, ist die Zahl der in der Datenbank des Justizministeriums registrierten Übersetzer und Dolmetscher deutlich zurückgegangen. Für Unternehmen, die auf beglaubigte Dokumente angewiesen sind, bringt dies neue Herausforderungen bei Planung und Logistik mit sich.

 

Was hat sich geändert?

Hauptgrund für den Rückgang der Zahl der Übersetzer sind die gestiegenen Anforderungen an die Ausübung der Tätigkeit. Zu den wichtigsten Faktoren gehören:

  • Ende der Übergangsfrist: Zum 31. Dezember 2025 lief die Frist ab, bis zu der Übersetzer, die nach der alten Regelung aus dem Jahr 1967 ernannt waren, ihre fachliche Eignung nach neuen, wesentlich strengeren Standards nachweisen mussten.
  • Verpflichtende elektronische Erfassung: Die Notwendigkeit, jeden Vorgang in Echtzeit im staatlichen System zu erfassen, sowie die obligatorische elektronische Kommunikation schreckten einen Teil der erfahrenen Linguisten ab, die die bisherige Papierform bevorzugten.
  • Strenge staatliche Aufsicht: Das Justizministerium hat begonnen, die Qualität und die Einhaltung der Verfahrensregeln wesentlich konsequenter zu kontrollieren, was die Anforderungen an die Genauigkeit der Übersetzungen erhöht hat.

In der Praxis bedeutet dies für den B2B-Sektor das Risiko längerer Lieferzeiten bei spezifischen Sprachkombinationen, insbesondere bei Transaktionsdokumenten, notariellen Urkunden oder arbeitsrechtlichen Unterlagen für Expats.

 

Wie ist die Situation bei uns?

Die neuen gesetzlichen Regelungen haben auch einen Einfluss auf unsere Lieferanten und betreffen etwa ein Viertel unserer Datenbank in diesem Bereich. Dank unserer Größe und langjährigen Beziehungen zu den Übersetzern hat dies jedoch keine negativen Auswirkungen auf unsere Fähigkeit, unsere Versprechen einzuhalten. Wir liefern weiterhin Sprachdienstleistungen mit den Terminen und in der Qualität, die Sie gewohnt sind.

Des Weiteren bezieht sich diese Situation ausschließlich auf Gerichtsübersetzer mit tschechischer Lizenz. In unserer wesentlich umfangreicheren Datenbank haben wir weiterhin mehr als 9.500 Übersetzern und ausländische Partner, wodurch wir die Bedürfnisse unserer Kunden flexibel abdecken können.

 

Warum können Sie sich auf uns verlassen?

Auch wenn beglaubigte Übersetzungen nun von weniger Linguisten ausgeführt werden können, bleiben wir für unsere Kunden ein stabiler Partner. Unser Vendor Management hat den Status unserer Übersetzer und Dolmetscher stets im Blick, unterstützt aktiv diejenigen, die ihre Lizenz erneuern und ergänzt unsere Reihen um neue zertifizierte Experten, die den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Dank eines effizienten Kapazitätsmanagements können wir:

  • Termine garantieren, auch bei Dokumenten, die eine beglaubigte Übersetzung erfordern.
  • Kontinuität gewährleisten bei langfristigen Projekten, bei denen terminologische Konsistenz gefordert ist.
  • Flexibel reagieren auf kurzfristige Anforderungen dank eines breiten Netzwerks an Lieferanten.

Die Situation im Register des Justizministeriums ist eine Herausforderung für den Markt, aber für unsere Kunden ändert sich nichts. Wir bearbeiten Ihre Projekte für beglaubigte Übersetzungen weiterhin auf höchstem Niveau und ohne Verzögerungen.

 

Planen Sie in naher Zukunft rechtliche Schritte, die eine beglaubigte Übersetzung erfordern?

Wenden Sie sich an uns.